Wer rechtzeitig vorsorgt, hat später mehr vom Leben. Das gilt heute mehr denn je. Eine Lebensversicherung ist dabei ein guter und richtiger Schritt. Immerhin wird dabei nicht nur Geld zurückgelegt, sondern die Gegenwart mit abgesichert. Zusätzliche Vorsorge ist aber trotzdem ratsam, da das Volumen einer Lebensversicherung meist sehr begrenzt ist. Eine Arbeitsunfähigkeitsversicherung ist hierbei eine sinnvolle Ergänzung. Sie ist ähnlich angelegt wie eine Lebensversicherung und wird ebenso individuell abgeschlossen.

Bei ihr ist darauf zu achten, dass die Unfähigkeit zum Ausüben des eigenen Berufes eingetragen wird. Eine generelle Arbeitsunfähigkeit ist nämlich selten. Ein Maurer, der einen Bandscheibenvorfall bekommt, kann zwar nicht mehr auf den Bau, sehr wohl aber an einem Schreibtisch sitzen. Auf diese Weise besitzt man einen zusätzlichen Schirm, bei dem Sie sich sicher fühlen wie unterm Sonnenschutzsegel am Haus.

Eine weitere Möglichkeit besteht in der aktiven Vorsorge. „Aktiv“ bedeutet hier, dass die Verwaltung des eingesetzten Kapitals regelmäßig, und durch einen selber, geschieht. In erster Linie ist damit ein Aktienportfolio gemeint, das – je nach Strategie – einer gewissen Pflege bedarf, sowie eines ausreichenden Vorwissens. Am einfachsten geht das, wenn man 1. rechtzeitig damit anfängt und 2. Erfahrungen sammelt, noch bevor Kapital eingesetzt wird.

Um nicht auf die Weihnachtsdeko verzichten zu müssen – z. B. wenn ohne Vorwissen echtes Geld investiert wurde – ist es ratsam, ein virtuelles Aktiendepot anzulegen, um damit einige Zeit herumzuspielen und auszuprobieren. Ein virtuelles Depot ist eine Simulation, die über die Webseite fast jeder Bank angeboten wird. Ohne Kosten, kann hier das Verwalten von Aktien geübt werden. Bis auf das eingesetzte Kapital, entsprechen alle Kurse und Funktionen denen eines echten Depots.

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